Bellinzona Geschichtliches

Um 590 wurde Bellinzona erstmals als befestigter Ort der Römer erwähnt. Der Name änderte sich im Laufe der Jahre von Castrum über Belitio bis Birizona.

Besondere Bedeutung bekam Bellinzona dank der Nord-Süd und Ost-West Route, die hier zusammenlaufen.

 

Nach der Zeit der Römer kam Bellinzona unter die Herrschaft der Stadt Como und später Mailand.

 

Nachdem der Gotthardpass Anfangs des dreizehnten Jahrhunderts über einen gepflasterten Saumweg begehbar gemacht wurde, begannen die Eidgenossen den Handelsweg in den Süden zu sichern.

 

Die Schlacht von Giornico wo die Urner mit ein paar Hundert Mann ein fast 10`000 Mann starkes Heer der Mailänder in die Flucht schlugen, brachte die Leventina 1478 zu Uri.

Bellinzona verblieb aber unter dem Herzogtum Mailand und konnte erst 1500 der Eidgenossenschaft eingegliedert werden.

 

Bis 1878 wechselten sich die Städte Lugano, Locarno und Bellinzona turnusgemäss als Hauptstadt des Kantons Tessin ab.

  

Weitere Informationen zur Geschichte von Bellinzona bei Wikipedia

 

Altstadt

Erhalten geblieben sind die prächtigen, mittelalterlichen Burgen Castelgrande, Castello di Montebello, Castello di Sasso Corbaro und die Kirche Santi Pietro.

Eindrücklich sind aber auch das Palacio Civico, das Oratorium Santa Marta aus dem siebzehnten Jahrhundert, die Piazza Nosetto und das Rokoko Casa Chicherio.

 

 

 


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