Bern Geschichtliches


Die Stadt Bern wurde 1191 durch den Herzog Berchtold V. von Zähringen gegründet.

Erbaut in einer engen Schlaufe der Aare war die Stadt auf drei Seiten durch den Fluss geschützt. Auf der vierten Seite bot eine Mauer mit Wachturm Schutz vor ungebetenen Gästen.

 

Mit dem Tod Bertholds V. starb das fürstliche Geschlecht der Zähringer aus und die Stadt schloss sich 1255 Savoyen an.

Der Sieg über Freiburg und im Laupenkrieg über die Savoyer, bei dem Bern von den den drei Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden unterstützt wurde, verhalf den Bernern zur Unabhängigkeit.

 

1353 trat Bern dem Bund der Eidgenossen bei und erweiterte sich in den folgenden Jahren. Es entstand der grösste Stadtstaat nördlich der Alpen.

Durch den Einmarsch der Franzosen 1798 verloren die Berner wieder weite Gebiete wie die Waadt und den Aargau.

 

1848 wurde Bern Bundeshauptstadt der Schweiz.

 

Schlendert man durch die Gassen, unter schützenden Lauben und über alte Treppen, fühlt man sich unvermittelt ins alte, historische Bern zurück versetzt.

Bern Altstadt

Die prächtige Altstadt mit historischen Häusern, Palästen, Kirchen und Türmen bietet viel Sehenswertes.

Unter anderem der Käfigturm, der Zeitglockenturm, der Blutturm, die kilometerlangen Arkadengänge, das spätgotische Münster, das Kornhaus und das Bundeshaus.

 

Bern um 1638


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