Delémont Geschichtliches
Das Gebiet von Delémont war schon während der Bronzezeit besiedelt. Spuren davon fand man in verschiedenen Gräbern.
Seit dem siebten Jahrhundert gehörte das Gebiet des heutigen Delémont zum Besitz der elsässischen Herzöge.
1271 ging der Ort durch Kauf an das von Bischöfen regierte Bistum Basel. Schon in dieser Zeit wurde das Städtchen durch eine Mauer geschützt.
1289 bekam Delémont das Stadtrecht und war über Jahrhunderte Sommerresidenz der Basler Bischöfe.
Nach 1529 wurde die Reformation im südlichen Jura (heute Berner Jura) eingeführt. Der nördliche Teil des Jura (heute Kanton Jura) blieb katholisch.
Nach der Eroberung durch französische Truppen wurde Delémont 1793 Hauptort eines Bezirks des Département du Mont Terrible.
1815, nach der Niederlage von Napoléon Bonaparte, wurden in Europa die Grenzen neu festgelegt und das ehemals zum Fürstbistum Basel gehörende Delémont kam zum Kanton Bern.
Zwischen dem deutsprachigen, reformierten Bern und dem neuen Gebiet um Delémont mit mehrheitlich französischsprachiger, katholischer Bevölkerung gab es von Beginn an Spannungen.
Im Laufe dieser Spannungen entwickelte sich Delémont als Zentrum einer separatistischen Bewegung die 1979 im neu gegründeten Kanton Jura endete.
Delémont wurde Hauptstadt des jüngsten Kantons der Schweiz, des Kanton Jura.
Weitere Informationen zur Geschichte von Delémont bei Wikipedia