Genf Geschichtliches
Genf wurde schon in der jüngeren Steinzeit durch Kelten besiedelt und etwa 120 Jahre vor Christus dem römischen Reich angegliedert.
Ab dem vierten Jahrhundert geriet die Stadt am Genfersee unter den Einfluss der Burgunder und war über längere Zeit Sitz der burgundischen Könige.
Ab etwa 1026 gehörte Genf als Bischofsstadt zum heiligen römischen Reich.
1536 hielt die Reformation Einzug. Der Einfluss von Johannes Calvin brachte einen radikalen Wandel des sozialen und politischen Lebens mit sich und veränderte die Ausstrahlung der stolzen Stadt beim Ausfluss der Rhone in den Genfersee nachhaltig.
Durch dem Zustrom von französischen Protestanten im 17ten Jahrhundert entwickelte sich Genf weiter. Insbesondere Industrie und Bankenwesen stärkte den politischen Einfluss von Arbeitern und Bürgertum.
1798, nach der französischen Revolution, wurde Genf durch die Franzosen besetzt und erst 1813 wieder unabhängig. 1815 schloss sich die Calvinstadt der Schweiz an und wurde Hauptstadt des neuen Kantons Genf.
Obwohl die Stadt am Genfersee heute ein eher modernes Gesicht vermittelt, sind die Spuren vergangener Tage überall zu finden.
Altstadt
Am linken Rhoneufer befindet sich die Altstadt mit Zeitzeugen vergangener Jahrhunderte und vielen Sehenswürdigkeiten:
Unter anderem die Kathedrale St.Pierre, daneben das Audithorium in welchem Calvin lehrte, die Kirche St.Germain und das Hotel de Ville.
An vergangene Tage erinnern auch die russische Kirche, das Denkmal für General Dufour, das historische Museum und das Nationaldenkmal im englischen Garten.
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