Zürich Geschichtliches
Zur Zeit der Römer als Zürich noch Turicum genannt wurde, gab es am Ausfluss der Limmat nur eine unbedeutende kleine Siedlung und Zollstation mit Kastell beim heutigen Lindenhof.
Erst im frühen Mittelalter wuchs das römische Dorf zur blühenden Stadt und wurde Standort für zwei bedeutende geistliche Stiftungen. Das Grossmünster und Fraumünster, die den Stadtpatronen Felix und Regula geweiht wurden. Zürich wurde zur Residenzstadt des König Ludwig dem Deutschen.
Nach dem Ende des Herzogtums Schwaben und Aussterben der Zähringer, wurde Zürich 1218 reichsfrei. 1336 wurde das Regime von Adligen durch den Ritter Rudolf Brun gestürzt und durch eine Verfassung, die den Handwerkern gleiche Rechte verschaffte, ersetzt.
Um die Unabhängigkeit nicht an die Habsburger zu verlieren schloss sich die inzwischen florierende Stadt 1351 dem Bund der Eidgenossen an.
1519 wurde Zürich unter der Führung von Ulrich Zwingli zum reformierten Rom an der Limmat.
Nach Einmarsch der Franzosen 1798 ging die Stadt zusammen mit den dazu gehörenden Gebieten im neuen Kanton Zürich auf.
Altstadt
Obwohl Zürich eine moderne, kosmopolitische Stadt geworden ist, findet man überall prächtige Gebäude und historische Häuser aus früheren Tagen.
Alte, schöne Kirchen wie das Grossmünster, Predigerkirche, Fraumünster und Wasserkirche neben dem Ratshaus und prächtigen Zunfthäusern.
Ein Bummel durch die winkeligen Gassen der Altstadt zu beiden Seite der Limmat, zur Anhöhe des Lindenhofes oder durchs Niederdorf mit seinen vielen Kneipen und Bars lässt vergangene Zeiten wieder lebendig werden.
Zürich im sechzehnten Jahrhundert
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