Luzern Geschichtliches
Nach dem Einfall der Goten ins weströmische Reich wurden im Jahre 401 alle römischen Truppen nördlich der Alpen nach Italien zurückgezogen und die Zentralschweiz kam unter Kontrolle der Alemannen.
Durch ihren Einfluss wurde das vorherrschende Latein im Laufe der Zeit durch Alemannisch (Deutsch) ersetzt.
Das heutige Stadtgebiet war über Jahrhunderte im Besitz des Benediktinerklosters St. Leodegar welches ab dem neunten Jahrhundert dem Kloster Murbach im Elsass unterstellt war.
Im Jahre 1198 gewann die Ortschaft ein wenig Autonomie und dieses Jahr gilt als Gründungsdatum der Stadt an der Reuss.
1291 verkaufte der Abt das inzwischen wichtige Handelszentrum mit den umliegenden Ländereien an den König von Habsburg.
1332 schlossen sich, mit dem Beitritt zum Bund der Eidgenossen, Bauern und Bürger gegen die Habsburger zusammen und gewannen in der Schlacht von Sempach ihre Unabhängigkeit.
Im wachsenden Bund der Eidgenossen gehörte Luzern zu den wichtigsten Städten. Als die Reformation die Schweiz spaltete und die Katholiken im Villmergerkrieg geschlagen wurden sank diese bedeutende Rolle aber wieder.
Wer heute durch die Gassen der Altstadt, an schön bemalten Häusern entlang und über historische Brücken schlendert, wird auf Schritt und Tritt an die Vergangenheit dieser zauberhaften Stadt erinnert.
Altstadt
Dank des weitgehend erhaltenen Mauergürtels ist es auch heute noch ein leichtes den Grundriss der mittelalterlichen Stadt mehr als nur zu erahnen.
Sehenswert sind unter anderem die alte Stadtmauer mit den imposanten Türmen, das Mühlentor, die Spreuerbrücke, die Kapellbrücke mit dem Wasserturm und Kapellkirche, die Hofkirche, das Ratshaus mit dem mittelalterlichen Turm, das Löwendenkmal von1821 und das Panorama.
Luzern um 1642
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