Geschichtliches zu Schwyz


Nach dem Einfall der Goten ins weströmische Reich wurden im Jahre 401 alle römischen Truppen nördlich der Alpen nach Italien zurückgezogen und die Zentralschweiz kam unter Kontrolle der Alemannen.

 

Erwähnt wurde Schwyz erstmals etwa 970 unter dem Namen "Suittes". Der Sage nach hiess der Führer einer alemannischen Sippe die hier siedelte, "Suit" oder "Swyt".

 

Das Gebiet war über lange Zeit der Grafschaft Zürichgau unterstellt, welche an die Habsburger ging. 1240 gewährte Kaiser Friedrich II den Schwyzern die Reichsunmittelbarkeit für Hilfe beim Kampf gegen den Papst.

Allerdings wurde dies von den Habsburgern nicht anerkannt und Schwyz blieb unter deren Hoheit.

 

1291 schloss Schwyz mit Uri und Unterwalden den ewigen Bund der Eidgenossen.

Mit der Bestätigung der Reichsfreiheit durch Heinrich VII(1309) und durch die siegreiche Schlacht von Morgarten(1315) sicherte sich Schwyz diese Freiheit.

 

Der Heldenmut der Schwyzer brachte ihnen unter den Eidgenossen grosse Achtung und Führungsanspruch ein. Der Name Schwyz wurde erst für die Waldstätte und später, nach der Schlacht bei Sempach, für die gesamte Eidgenossenschaft angewendet.

 

Während der Reformation blieb Schwyz beim katholischen Glauben.

 

Nach dem Einmarsch der Franzosen 1798, leisteten die Schwyzer erfolglos Wiederstand gegen die helvetische Einheitsrepublik.

 

Schwyz gehörte zum 1845 geschlossenen Sonderbund, einem Bündnis der sieben, katholischen Schweizer Kantone gegen die wachsende Bedrohung protestantischer Kräfte.

 

1847, nach der Niederlage des Sonderbundes gegen die eidgenössische Armee unter General Dufour, bekam Schwyz eine neue Kantonsverfassung, die Schweiz wurde 1848 Bundesstaat und bekam den ersten Bundesrat.

 

Weblinks:

Bundesbrief von 1291

Herkunft der Schwyzer (Sage)

 

 

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